Ferkel absetzen: Problem oder Herausforderung?

Der Zeitraum rund um das Absetzen von Ferkeln ist eine schwierige, aber auch sehr wichtige Periode. Er bildet nämlich die Grundlage für eine gute Gesundheit und folglich für die Leistungen des Ferkels im Rest seines Lebens. Aber wie können Sie Ferkel während dieser Periode möglichst gut unterstützen?

Unterschiedliche Stressfaktoren spielen beim Absetzen eine Rolle. Das Ferkel wird von der Mutter getrennt, landet oft in einer fremden Umgebung und erhält große Futtermengen angeboten. All diese Veränderungen innerhalb kurzer Zeit verursachen oft verschiedene Probleme.

Durch den Stress produziert der Magen weniger Säure, was zu einer reduzierten Pepsinproduktion führt. Die Folge ist eine schlechtere Proteinverdauung. Neben einer reduzierten Pepsinproduktion wird eine reduzierte Säureproduktion auch dafür sorgen, dass das Futter weniger lange im Magen bleibt. Dies erhöht die Gefahr von Bakterien im Magen.

Die Futterumstellung führt oftmals zu einer geringeren Futteraufnahme und in manchen Fällen fressen die Ferkel überhaupt nicht mehr. Da die Ferkel keine Sauenmilch mehr und auch weniger des angebotenen Festfutters (oder gar keines) zu sich nehmen, wird die Darmfunktion nicht ausreichend stimuliert. Dies verursacht Atrophie der Darmzotten (d. h. die Zellen sterben ab), was letztendlich zu einer verminderten Nährstoffaufnahme führt.

Nach einiger Zeit geht der Stress zurück und die Ferkel fressen wieder besser. Es besteht jedoch die Gefahr, dass die Ferkel in kurzer Zeit zu viel Futter zu sich nehmen, wofür der Magen-Darm-Trakt zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorbereitet ist. Durch den Verlust der Barrierefunktion des Magen-Darm-Trakts und der Atrophie der Darmzotten gelangt Protein letztendlich in den Dickdarm und wird eine unerwünschte Fermentation der Proteine verursacht.

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